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Aller Anfang ist schwer

Wir alle kennen die Vorsätze, die dazu verurteilt sind zu scheitern. Mindestens dreimal die Woche Sport betreiben, eine neue Diät ausprobieren oder eben täglich Yoga praktizieren.

 

Für alle Yogis und Yoginis habe ich gute Neuigkeiten: Wir haben es leicht!

 

Denn täglich  Yoga zu praktizieren bedeutet nicht, täglich 90 Minuten auf der Matte zu schwitzen. Yoga kann man ganz einfach in den Alltag integrieren.

 

Die erste Stufe des Yogaweges beschreibt zum Beispiel den Umgang mit sich selbst. Dazu gehört auch einmal Ruhe zu geben, wenn der Körper eine Pause braucht. Du kannst dir stattdessen 10 Minuten Zeit für eine Entspannungsübung nehmen, deinen Atem beobachten und versuchen den Kopf freizubekommen indem du dich auf eine Sache konzentrierst. Oder du widmest dich voller Hingabe einer Tätigkeit die du liebst. 

 

Die zweite Stufe beschreibt den Umgang mit den anderen. Auch das kann man wunderbar im Alltag anwenden. Achte auf deine Worte, sind sie vielleicht  hart und verletzend ohne  dass du es merkst oder nimmst du jemanden nicht ernst, den das aber sehr trifft weil ihm deine Meinung wichtig ist? Du kannst in der bewussten Beobachtung sehr viel über dich und dein Umfeld lernen und auch das ist Yoga.

 

Erst die dritte Stufe des Yogaweges beschreibt die Körperübungen, Asanas genannt. Und auch da nimm dir nicht zu viel vor. An einem Tag kannst du vielleicht 90 Minuten durchgehend eine kraftvolle Klasse genießen und am nächsten Tag fühlt es sich eher wie ein Kampf an. Dann steig einen Schritt zurück, achte lieber darauf, dass dein Atem im Gleichklang mit den Asanas bleibt und lass ein paar Positionen aus. 

 

Der vierte Weg beschreibt die Atemübungen. Wenn du da vielleicht schon die eine oder andere Technik kennst, kannst du sie ganz leicht zwischendurch anwenden und wenn nicht dann reicht es schon wenn du darauf achtest, dass dein Atem ruhig und gleichmäßig ist.

 

Du siehst, Yoga gibt uns viele Werkzeuge mit und das ist das Besondere. Man muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn man es nicht jeden Tag ins Studio schafft, man kann mit kleinen Dingen, die man aber bewusst macht, ganz einfach Yoga praktizieren.

 

Hör auf dein Herz, es wird dir sagen was du brauchst.

 

Namasté, Maria

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