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Loslassen und Annehmen

Eigentlich wollte ich diese Woche ja den 2. Teil meines Yoga Grundkurses abhalten. Aber leider hat mir eine schlimme Erkältung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es war so schlimm, dass ich zwei Tage gar nicht aus dem Bett gekommen bin und ich mich nur flüssig ernähren konnte. Es war sogar so schlimm, dass ich es nicht einmal schaffte, meinen Sohn vom Kindergarten abzuholen. Also sprang ich über meinen Schatten und bat eine liebe Freundin um Hilfe. Und siehe da es war gar nicht so schwer ihre Hilfe anzunehmen. Sie holte nicht nur meinen Kleinen ab, sondern versorgte mich auch noch mit allen möglichen pflanzlichen Medikamenten  und Tee aus der Apotheke. Doch immer noch war da der Kurs den ich am nächsten Tag hätte abhalten sollen. Im Laufe des Tages erkannte ich, dass jeder Widerstand zwecklos war, ich würde wohl so schnell nicht auf die Beine kommen. Also lernte ich meine zweite Lektion an diesem Tag: Loslassen. Da ich ja gerade die Trainerausbildung abgeschlossen habe und daher jetzt einen guten Draht zu einigen frisch ausgebildeten YogalehrerInnen,  trug ich meine Bitte im gemeinsamen Chat vor. Und man staune, auch das funktionierte! Dank einer lieben Kollegin musste ich den Termin nicht stornieren und konnte gut schlafen, obwohl ich die Kontrolle abgeben musste. Das ist ein perfektes Beispiel wie man Yoga in den Alltag integrieren kann. Ich lernte meine Lektionen und war dankbar dafür, anstatt mich über meinen Gesundheitszustand aufzuregen.